Formenumlaufanlage

Beton- und Spannbetonschwellen werden in größerer Stückzahl zumeist auf Formenumlaufanlagen gefertigt – dies sind Anlagen, in denen Formen in einem Kreislauf umlaufen, sowie einer Härtekammer mit Regalen oder Stapeln, in der die Betonfertigteile aushärten. Die Vorteile gegenüber einer stationären Fertigung ist die deutlich höhere Produktivität und damit verbundene niedrigere Kosten.
Man unterscheidet grundsätzlich 2 Produktionsverfahren:
1. Sofortentschalung:
Hierbei werden die Schwellen sofort nach dem Betonvorgang aus der Schwellenform entschalt, d.h. die Aushärtung des Betons erfolgt außerhalb der Form. Bei Spannbetonschwellen werden die Spanndrähte nach dem Trocknungsvorgang in die Schwelle eingebracht und gespannt.
2. Spätentschalung:
Hierbei erfolgt die Trocknung des Betons in der Schwellenform. Bei Spannbetonschwellen werden die Spanndrähte vor dem Betonier- und Verdichtungsvorgang in die Form eingebracht und vorgespannt. Nach dem Trocknungsvorgang werden die Spanndrähte entspannt und hierdurch die Spannung in die Schwelle eingebracht.
Mit diesem Produktionsverfahren
lassen sich die folgenden Betonfertigteile produzieren
Ihre Ansprechpartner
für Formenumlaufanlagen
Steffen Schmitt
Telefon +49 7134 52 239
Telefax +49 7134 52 205
steffen.schmitt(at)vollert.de
Referenzprojekte

Juli 2011
Von 0 auf 450.000 Spannbetonschwellen
Eine der modernsten Formenumlaufanlagen für Eisenbahnschwellen ist im türkischen Afyon in Betrieb genommen worden. 450.000 Spannbetonschwellen jährlich werden zukünftig bei Inkol Insaat im 2-Schichtbetrieb produziert. Das Know-how und die Anlagentechnik lieferte der Betonwerkspezialist Vollert Anlagenbau, der die Produktionsanlage in nur sechs Monaten ab Auftragsvergabe erfolgreich realisierte.

März 2010
Schwellenwerk zur Herstellung von Einzelblöcken LVT
Im Zuge der Umstellung der Produktion von Einzelblöcken von konventionellem Beton auf ein Verfahren mit selbstverdichtendem Beton hat Tribeton® - eine Marke der Creabeton Materiaux AG in der Schweiz die Unternehmen Eltecna AG, Zürich, und Vollert Anlagenbau GmbH, Weinsberg, beauftragt, eine neue Umlaufanlage für die Schwellenfertigung zu entwickeln und zu liefern. Im Wesentlichen sollen auf dieser Anlage die Einzelblöcke des Feste-Fahrbahn-Systems „Low Vibration Track“ (LVT) für den Gotthard-Basistunnel hergestellt werden.

Dezember 2004
Produktion von Spannbetonschwellen nach dem Spätentschalverfahren
Nach einer internen Studie im Jahre 2002, in der sämtliche am Markt existierenden Möglichkeiten zur Produktion von Spannbetonschwellen auf Wirtschaftlichkeit, Qualität und Energieeinsatz untersucht wurden, entschieden sich die Leonhard Moll Betonwerke Ende 2002 für ein System zur Produktion von Spannbetonschwellen nach dem Spätentschalverfahren. Dabei wurden die Erfahrungen der Firma Moll, welche in der Vergangenheit bereits mehrere Millionen Spannbetonschwellen produziert hat, mit dem anlagentechnischen Know-how der Firma Vollert kombiniert. Das Ergebnis ist eine Anlage, welche aus Sicht von Wirtschaftlichkeit, Qualität und Energieverbrauch weltweit neue Maßstäbe setzt.
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