Q&A´s zum Thema
Schwerlast-Lagersysteme
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Schwerlast-Lagersysteme

Häufige Fragen zu Schwerlast-Lagersystemen

Vom automatisierten Hochregallager bis zum kranoptimierten Flachlager: Vollert entwickelt Lagersysteme, die massive Bauteile, extreme Gewichte und anspruchsvolle Prozessanforderungen zuverlässig beherrschbar machen. Schwere Lasten zu lagern ist also keine Frage des Platzes allein. Wer Aluminium- und Stahlcoils, Brammen, Batterietröge, Rohre oder Holzstapel mit Gewichten von 5 bis 50 Tonnen strukturiert, zugriffsschnell und prozesssicher lagern will, braucht ein Lagersystem, das von Anfang an auf diese Anforderungen ausgelegt ist. Entsprechend entstehen bereits in der frühen Projektphase zahlreiche Fragen. Nachfolgend beantworten unsere Experten die häufigsten Fragen aus der Praxis – basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung mit automatisierten Schwerlast-Lagersystemen für verschiedenste Industrien.

Für welche Lastbereiche entwickelt Vollert Lagersysteme?

Vollert entwickelt und realisiert automatisierte Lagersysteme für Lasten von 5 bis 50 Tonnen, Der Fokus liegt auf Schwerlastanwendungen, bei denen konventionelle Lagertechnik aufgrund hoher Gewichte, großer Bauteilabmessungen oder komplexer Prozessanforderungen an ihre Grenzen stößt.

Wirtschaftliche Lagersysteme für die Industrie

Typische Lagergüter sind großformatige Metallprodukte, schwere Komponenten oder sperrige Halbzeuge. Jede Lösung wird individuell auf die Anforderungen hinsichtlich Traglast, Lagerdichte, Materialfluss und Automatisierungsgrad ausgelegt. So entstehen wirtschaftliche und zukunftssichere Lagersysteme für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Welche Materialien und Güter können gelagert werden?

Vollert-Lagersysteme sind für eine Vielzahl schwerer und anspruchsvoller Lagergüter ausgelegt. Dazu zählen unter anderem Aluminium- und Stahlcoils, Brammen, Spaltbänder, Bleche, Rohre, Langgut, Batterietröge, Anoden sowie Holzwerkstoffstapel. Darüber hinaus werden individuelle Lösungen für weitere materialspezifische Anwendungen entwickelt. 

Viele Faktoren entscheidend

Entscheidend für die Auslegung sind dabei nicht nur Gewicht und Abmessungen, sondern auch Faktoren wie Oberflächenempfindlichkeit, Schwerpunktlage, Zugriffsfrequenz und Produktionsabläufe. Dadurch kann jedes Lager optimal auf die jeweiligen Materialeigenschaften und Prozessanforderungen abgestimmt werden.

Wie unterscheidet sich ein Vollert-Lagersystem von einem herkömmlichen Lager?

Während herkömmliche Lagersysteme überwiegend für standardisierte Ladeeinheiten und Lasten im unteren Tonnenbereich ausgelegt sind, werden Vollert-Lösungen speziell für Schwerlast- und Spezialanwendungen entwickelt. Die Systeme berücksichtigen hohe Punktlasten, große Bauteilabmessungen sowie komplexe Materialflussprozesse. 

Prozessoptimierte Einlagerung

Neben einer entsprechend ausgelegten Tragstruktur kommen materialspezifische Lastaufnahmemittel, automatische Fördertechnik und intelligente Steuerungssysteme zum Einsatz. Dadurch lassen sich schwere Güter sicher, platzsparend und prozessoptimiert lagern. Gleichzeitig werden manuelle Transporte reduziert, die Prozesssicherheit erhöht und die Verfügbarkeit der gesamten Intralogistik verbessert.

Können Lagersysteme in bestehende Produktionsumgebungen integriert werden?

Ja. Vollert verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Integration automatisierter Lagersysteme in bestehende Produktions- und Logistikstrukturen. Neben Greenfield-Projekten werden regelmäßig Brownfield-Lösungen umgesetzt, bei denen neue Lagertechnik in laufende Betriebsabläufe eingebunden wird. 

Detaillierte Vorplanung wichtig

Bereits in der Planungsphase werden Hallengeometrien, Tragstrukturen, Bodenbelastungen, Brandschutzanforderungen sowie vorhandene IT- und Automatisierungssysteme berücksichtigt. Ziel ist eine möglichst reibungslose Integration mit minimalen Auswirkungen auf die Produktion. So können bestehende Standorte modernisiert und ihre Lagerkapazitäten sowie Prozesseffizienz nachhaltig gesteigert werden.

Für welche Branchen sind die Lagersysteme von Vollert geeignet?

Eingesetzt werden die Systeme überall dort, wo hohe Lasten, anspruchsvolle Materialien und enge Prozesstaktungen zusammentreffen – insbesondere in der Stahl- und Aluminiumindustrie, in der holzverarbeitenden Industrie, beim Containerhandling, im Maschinen- und Schwermaschinenbau, im Schienenfahrzeugbau sowie bei Baumaschinen, Agrarmaschinen und anderen Nutzfahrzeugen. 

Individuelle Vorplanung

Dank individueller Planung und modularer Systemtechnik können die Anlagen exakt an branchenspezifische Anforderungen, Produktionsabläufe und zukünftige Wachstumsszenarien angepasst werden.

Wie läuft ein typisches Lagerprojekt bei Vollert ab?

Jedes Lagerprojekt beginnt mit einer detaillierten Analyse der technischen und logistischen Anforderungen. Dabei werden Lastprofile, Materialeigenschaften, Lagerstrategien, Zugriffszeiten, Flächenverfügbarkeit sowie Schnittstellen zu Produktion und IT-Systemen untersucht. Auf dieser Basis entwickelt Vollert ein maßgeschneidertes Lagerkonzept, das sowohl technische als auch wirtschaftliche Anforderungen optimal erfüllt. 

Lifecycle im Blick

Nach der Konzeptphase folgen Engineering, Konstruktion, Fertigung und Montage der Anlage. Anschließend erfolgt die Inbetriebnahme inklusive Testbetrieb und Prozessoptimierung. Auch nach Projektabschluss begleitet Vollert seine Kunden mit Service-, Wartungs- und Modernisierungsleistungen für eine langfristig hohe Anlagenverfügbarkeit.

Ihr Ansprechpartner

Bastian  Binnig

Senior Sales Manager

Telefon: +49 7134 52 464

E-Mail: bastian.binnigvollert.de