Werks- und Verladeprozesse
Güterwaggons zuverlässig und on time verladen und rangieren: Darauf kommt es in der innerbetrieblichen Logistik an, vom Schüttgut über Stückgut bis zu Flüssigkeiten und Gasen. Rangierfahrzeuge von Vollert bewegen Material zuverlässig zwischen Gleisanschluss, Verladebereich und innerbetrieblichen Übergabepunkten. Sie verbinden hohe Zugkraft mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten und lassen sich auf unterschiedliche Gleisanlagen, Zuglasten und Betriebsabläufe abstimmen.
Im Vergleich zu stationären Rangieranlagen sind Rangierfahrzeuge nicht auf einen fest definierten Rangierabschnitt beschränkt. Sie können mehrere Gleisbereiche bedienen und bieten damit besonders bei wechselnden Rangieraufgaben, komplexen Werksgleisanlagen oder der Modernisierung bestehender Standorte Vorteile.
Vielseitige Rangierlösungen für jeden Anwendungsfall
Ob batterieelektrisch, kabelgebunden oder mit einem anderen Antriebskonzept: Vollert entwickelt Rangierlösungen, die zu den betrieblichen Anforderungen passen – für wirtschaftliche Abläufe, zuverlässige Materialflüsse und eine zukunftsfähige Werkslogistik.
Klein, praktisch und robust – das macht die Kompaktklasse von Vollert aus. Allradgetrieben ermöglicht das kleine Kraftpaket einen wirtschaftlichen und ökologischen Rangierbetrieb. Trotz der kompakten Größe ist eine optimale Traktion dank einem hohen Dienstgewicht gewährleistet – das bedeutet Kraft für bis zu 750 t Anhängelast.
Für die Energieversorgung sorgen wahlweise je nach Anwendungsbereich und Gleisbedingungen eine aufladbare Hochleistungs-Batterie (variabel einsetzbar, emissionsfrei, leise) oder eine besonders umweltbewusste Diesel-Elektro-Antriebseinheit, flexibel einsetzbar in allen Außenbereichen.
2-achsig – bis 2.400 t Anhängelast – elektrischer (kabel- oder batteriebetrieben) oder dieselelektrischer Antrieb – EX/teil-EX-Ausführung
Der Klassiker – die ideale Lösung für einen wirtschaftlichen Verlade- und Rangierbetrieb. Geringe Betriebs- und Wartungskosten, hoch automatisierte Abläufe sowie eine hohe Anlagenverfügbarkeit machen diese Lösung optimal für sämtliche innerbetrieblichen Verlade-, Umschlag und Wägevorgänge.
Die Energieversorgung erfolgt wahlweise über Kabeltrommel, Schleppkabel, Schleifleitung, Hochleistungs-Batterie oder Diesel-Elektro-Antriebseinheit. Für Rangier- und Verladevorgänge in ex-geschützten Arbeitsbereichen z.B. bei der Verladung hochexplosiver Gefahrenstoffe bietet Vollert ATEX-zertifizierte Technik-Pakete an.
2-, 4- oder 6-achsig – bis 8.000 t Anhängelast – diesel-hydrostatische, diesel-hydrodynamische oder diesel-elektrische Antriebseinheit
Für besonders raue und harte Umgebungsbedingungen, wie sie beispielsweise bei der Schüttgutverladung in Häfen oder Minen herrschen, bietet Vollert extrem robuste Lösungen. Eine maximale Zugkraft von 300 kN für Anhängelasten bis zu 8.000 t gewährleistet, dass Güter verschiedenster Form transportiert und verladen werden können. Ein exaktes Positionieren der Waggons mit Rangiergeschwindigkeiten von ca. 5 cm/s ist möglich, als auch Fahrgeschwindigkeiten bis zu 40 km/h. Auch die Umwelt profitiert: neue Antriebstechniken reduzieren den Kraftstoffverbrauch und der CO2 -Ausstoss wird vermindert.
Ein umfangreiches Ausstattungsprogramm steht zur Auswahl: Spurweite nach Wunsch, Federung für einen hohen Fahrkomfort, Drehgestelle für eine hervorragende Kurvengängigkeit, Funkfernsteuerung, Druckluftversorgung (Bremsluft), Besandung, Schleuderschutzeinrichtung, Rangierkupplung, elektronische Steuerungen bekannter Markenfabrikate.
Der elektrische Antrieb hat nicht nur einen hervorragenden Wirkungsgrad, sondern garantiert auch ein konstant hohes Drehmoment. Die Leistung ist somit umgehend bei niedrigen Motordrehzahlen abrufbar und verschafft dem Rangier-Robot ein völlig neues Fahrgefühl mit unglaublicher Schubkraft vom Stand weg. Die hohe Effizienz verringert den Kraftstoffverbrauch und den Ausstoß von NOX und CO2 . Außerdem werden zusammen mit dem Partikelfilter 99 % weniger Rußpartikel an die Umwelt abgegeben.
Die Kombination aus Verbrennungsantrieb und elektrischem Antrieb zeigt den Weg in die Zukunft und vereinigt das Beste aus 2 Systemen. Der hybride Antrieb ist in den letzten Jahren zum Synonym für umweltfreundliche Mobilität geworden.
Rangierfahrzeuge bieten eine flexible und vielseitige Lösung für den innerbetrieblichen Schienengüterverkehr. Sie lassen sich an unterschiedliche Gleisanschlüsse, wechselnde Betriebsanforderungen und individuelle Transportaufgaben anpassen – und ermöglichen damit effiziente Rangierprozesse, ohne umfangreiche Eingriffe in die bestehende Infrastruktur vorauszusetzen. Ob bei der Modernisierung bestehender Werksgleise, der Optimierung von Materialflüssen oder der Automatisierung von Rangierabläufen: Moderne Rangierfahrzeuge schaffen Spielraum für eine wirtschaftliche und zukunftsfähige Werkslogistik.
Flexibel auf unterschiedlichen Gleisen rangieren
Anders als eine ortsfest installierte Rangieranlage ist ein Rangierfahrzeug nicht an einen einzelnen Rangierabschnitt gebunden. Es kann – abhängig von der Werksgleisanlage und dem Fahrzeugkonzept – unterschiedliche Gleise bedienen und dort eingesetzt werden, wo Rangierbedarf besteht.
Weniger bauliche Eingriffe in die Gleisanlage
Stationäre Rangiersysteme benötigen je nach Bauart Fundamente, Seilführungen, Schubwagen oder weitere fest installierte Komponenten. Ein Rangierfahrzeug kann viele Aufgaben ohne solche installationsgebundenen Einrichtungen übernehmen.
Rangierprozesse gezielt automatisieren
Moderne Rangierfahrzeuge lassen sich auf definierte Abläufe, eine präzise Positionierung und – je nach Ausführung – eine Fernsteuerung oder Automatisierung auslegen. So können sich Rangierbewegungen besser in die innerbetriebliche Logistik integrieren lassen.
Veränderungen im Betrieb einfacher auffangen
Neue Verladepunkte, veränderte Produktionsabläufe oder ein wachsender Rangierbedarf können neue Anforderungen an die Werkslogistik stellen. Rangierfahrzeuge lassen sich innerhalb der betrieblichen und technischen Rahmenbedingungen leichter auf unterschiedliche Aufgaben ausrichten.
Antrieb und Energieversorgung passend auswählen
Je nach Fahrzeugkonzept sind batterieelektrische, kabelgebundene, diesel-elektrische oder weitere Antriebslösungen möglich. Dadurch lässt sich die Rangiertechnik auf Einsatzdauer, Streckenprofil, Zuglast, Ladeinfrastruktur und Umgebungsbedingungen abstimmen.
Auch für bestehende Standorte geeignet
Ein Rangierfahrzeug kann eine interessante Option sein, wenn eine Werksgleisanlage modernisiert werden soll, ohne die Infrastruktur grundlegend umzubauen. Welche Anpassungen tatsächlich nötig sind, hängt unter anderem von Gleisgeometrie, Zuglasten, Steigungen und betrieblichen Sicherheitsanforderungen ab.
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