Baustoffindustrie
Die Rohstoff- und Baustoffindustrie bildet eine grundlegende Basis für das Leben und die Entwicklung der Menschheit. Sie liefert die Materialien, aus denen Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Brücken und Energieanlagen entstehen, und schafft damit die infrastrukturelle Grundlage moderner Gesellschaften. Rohstoffe wie Metalle, Mineralien, Sand oder Kies sind zudem essenziell für Industrie, Technik, Energieerzeugung und Mobilität.
Rangiervorgänge in einem Gleisanschluss in der Rohstoff- und Baustoffindustrie stellen dabei spezifische Herausforderungen dar.
Effizient rangieren und verladen
Staub, Schüttgutreste und Witterungseinflüsse wirken sich in Steinbrüchen, Zementwerken, Kieswerken oder Umschlagterminals unmittelbar auf Gleise, Weichen und Kupplungseinrichtungen aus. Feiner Kalk- oder Zementstaub kann sich in beweglichen Teilen von Weichen festsetzen und deren Funktion beeinträchtigen. Bei Regen entstehen Verschmutzungen oder Unterspülungen im Gleisbett, im Winter kommen Eisbildung an Weichen oder Bremskomponenten hinzu.
Masse der transportierten Güter: In der Rohstoff- und Baustoffindustrie werden Massengüter wie Kalkstein, Klinker, Sand, Kies oder Zement bewegt. Die eingesetzten Güterwagen erreichen im beladenen Zustand ein sehr hohes Gewicht. Beim Rangieren wirken daher erhebliche Kräfte, insbesondere beim Anfahren, Abbremsen oder beim Kuppeln.
Infrastruktur: Anschlussgleise verlaufen oft zwischen Produktionsanlagen, Silos, Halden oder Verladeeinrichtungen. Platzverhältnisse sind begrenzt, Gleisradien eng, und Sichtachsen können durch Bauwerke oder Materiallager eingeschränkt sein.
Enge Verzahnung von Schienen- und Produktionsprozessen: Die Bereitstellung leerer Wagen, das Abziehen beladener Züge und die Zwischenabstellung müssen exakt abgestimmt sein. Verzögerungen im Rangierablauf haben direkte Auswirkungen auf den Anlagenbetrieb..
Sicherheitsanforderungen: Rangierarbeiten erfolgen häufig mit Personal im Gleisbereich, etwa beim Kuppeln, Entkuppeln oder beim Sichern von Wagen. Dies erhöht das Gefährdungspotenzial erheblich.
Wirtschaftliche Faktoren: Der Schienentransport dient häufig der effizienten Abwicklung großer Mengen über weite Distanzen. Jede Verzögerung beim Rangieren kann Anschlussverbindungen beeinträchtigen.
Als Innovationsgeber und führender Technologiepartner entwickelt Vollert wirtschaftliche Rangiersysteme für Neben- und Anschlussbahnen in der Rohstoff- und Baustoffindustrie. Leidenschaft und Know-how verbinden wir mit zukunftsorientierten Ideen, um die logistischen Abläufe in der Güterverladung zuverlässig und effizient zu gestalten.
Dabei erhalten Sie nicht nur unsere Standardlösung. Wir erarbeiten für Sie auch ein individuell auf die Gleisbedingungen, die Güterart und die erforderliche Zugkraft zugeschnittenes Rangier- und Verladekonzept - von stationären Rangieranlagen, Rangierfahrzeugen oder ein effizientes Zweiwege-Fahrzeug.