Schwerlast-
Schiebebühnen
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Schiebebühnen für den Gleiswechsel

Wo viele Gleise auf engem Raum liegen – in Instandhaltungswerkstätten, Depots, Eisenbahnbetriebshöfen und in der Waggonfertigung – wird der Gleiswechsel zur Platzfrage. Eine Weichenharfe, die ein Fahrzeug auf Dutzende Gleise verteilt, braucht lange Weichen, große Radien und Fläche, die auf einem Werksgelände selten frei ist. Mit jeder Weiche steigen außerdem Wartungsaufwand und Rangierzeit. 

Die Schiebebühne ersetzt die Weichenharfe durch eine einzige Querbewegung: kurze Wege, definierte Zielpositionen und ein Bewegungsprinzip, das sich automatisieren und absichern lässt. Sie nimmt das Fahrzeug oder Waggon auf, fährt es rechtwinklig zur Gleisrichtung vor das Zielgleis und gibt es dort wieder ab.

Schwerlast-Schiebebühnen für den Gleiswechsel

Vollert baut und modernisiert Schiebebühnen für Schienenfahrzeuge und Waggons – als Portal-Trogschiebebühne, Innen- oder Außenschiebebühne, versenkt oder überflur laufend, bis 40 m Länge und 200 Tonnen Tragfähigkeit. Damit werden Schienenfahrzeuge und Waggons bei minimalem Platzbedarf zwischen parallelen Gleisen verschoben.

Wo Schiebebühnen Mehrwert bieten

Schwerlast-Schiebebühnen haben sich bewährt in vielfältigen Anwendungsbereichen. Sie machen den Gleiswechsel besonders flexibel, ob in Eisenbahnbetriebshöfen oder im Schienenfahrzeugbau. 

INSTANDHALTUNGSWERKSTÄTTEN UND DEPOTS

In Instandhaltungswerkstätten und Depots müssen Schienenfahrzeuge regelmäßig zwischen Abstell-, Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturbereichen bewegt werden. Schwerlast-Schiebebühnen verbinden zahlreiche parallele Arbeitsgleise platzsparend und ermöglichen einen flexiblen, reibungslosen Fahrzeugtransport – auch bei beengten Platzverhältnissen.

EISENBAHNBETRIEBSHÖFE

In Eisenbahnbetriebshöfen müssen Lokomotiven und Waggons flexibel zwischen Abstell-, Bereitstellungs- und Wartungsgleisen bewegt werden. Schwerlast-Schiebebühnen ermöglichen die gezielte Verteilung der Fahrzeuge auf unterschiedliche Gleisbereiche und sorgen für effiziente Rangierabläufe bei optimaler Nutzung der vorhandenen Fläche.

WAGGONFERTIGUNG UND SCHIENENFAHRZEUGBAU

In der Waggonfertigung und im Schienenfahrzeugbau durchlaufen schwere Fahrzeugkomponenten und komplette Wagen unterschiedliche Fertigungs- und Montagebereiche. Schwerlast-Schiebebühnen ermöglichen den flexiblen Transport zwischen parallelen Produktionsgleisen, verbinden einzelne Prozessschritte effizient und sorgen für reibungslose Materialflüsse in der Fertigung.

KOMPONENTEN: DREHGESTELLE UND RADSÄTZE

In der Fertigung und Instandhaltung von Drehgestellen und Radsätzen müssen schwere Komponenten sicher und präzise zwischen verschiedenen Bearbeitungs-, Prüf- und Montageplätzen transportiert werden. Schwerlast-Schiebebühnen ermöglichen eine flexible Anbindung paralleler Arbeitsstationen und unterstützen effiziente, platzsparende Prozessabläufe.

Wann eine Schiebebühne die Lösung ist

Eine Schwerlast-Schiebebühne ist überall dort die passende Lösung, wo schwere Schienenfahrzeuge oder Komponenten flexibel zwischen mehreren parallelen Gleisen bewegt werden müssen. Sie ermöglicht eine platzsparende Gleisverbindung, reduziert den Bedarf an aufwendigen Weichenanlagen und sorgt für effiziente Transportabläufe zwischen unterschiedlichen Arbeits- und Prozessbereichen. 

Ob in Werkstätten, Fertigungsbetrieben oder Instandhaltungswerken – besonders bei begrenzten Platzverhältnissen und komplexen Gleisstrukturen bietet eine Schiebebühne entscheidende Vorteile.

 

 

 

Wann eine Schiebebühne die richtige Lösung ist:

Viele parallele Gleise: Wenn Werkstatt-, Abstell- oder Fertigungsgleise flexibel und ohne aufwendige Weichenverbindungen erreichbar sein müssen.

Begrenzte Platzverhältnisse: Wenn der Platz für klassische Weichenharfen, lange Weichen oder große Gleisradien fehlt.

Verkettung unterschiedlicher Prozessschritte: Wenn Rohbau, Lackierung, Montage, Prüfung oder Wartung auf getrennten Gleisen stattfinden.

Effiziente Gleisnutzung: Wenn mehrere Gleise mit einer zentralen Transporteinheit erschlossen und Rangierbewegungen sowie der Flächenbedarf reduziert werden sollen.

Auslegung einer Schwerlast-Schiebebühne

Bei einer Schiebebühne geht es um das Zusammenspiel von Bühnenkörper, Fahrantrieb und Gleisanschluss: Der beladene Bühnenkörper muss über den gesamten Fahrweg parallel geführt werden, vor dem Zielgleis stehen bleiben und das Fahrzeug sicher auf das Anschlussgleis übergeben.

Wie das im Projekt gelöst wird, zeigen die realisierten Anlagen: Bei Siemens in Wien halten zwei Fahrantriebe mit Absolutwertgebern den Gleichlauf über 90 m Fahrstrecke; bei SG Ammendorf sichern hydraulische Gleisbremsen das Fahrzeug auf der Bühne, Klappbrücken schaffen den ebenerdigen Übergang, und die Bühne ist halbautomatisch an den vorhandenen Tandemtisch gekoppelt. Betriebsarten reichen in diesen Projekten von der Funkfernbedienung über den halbautomatischen Betrieb bis zur Automatik mit Rezeptvergabe und Visualisierung im Leitstand.

Weil die Schiebebühne das Bindeglied zwischen Werksgleis und Arbeitsstand ist, wird sie am besten als Teil des gesamten Rangierkonzepts geplant: Rangierfahrzeuge oder Zweiwege-Fahrzeuge dienen die Bühne an und ab, die Bühne verteilt auf die Gleise.

Welche Bauform passt?

Ob Portal-Trogschiebebühne oder versenkte Schiebebühne - welche Bauform passt, entscheiden Fahrzeuglänge, Achslasten, Hallensituation, Witterung und die Frage, ob die Bühne neu gebaut oder eine bestehende Anlage modernisiert wird. 

Dabei müssen im Vorfeld folgende Themen abgeklärt werden:

  • Welche Fahrzeuge oder Waggons werden bewegt – Länge, Achslast, Gesamtgewicht?

  • Wie viele Gleise muss die Bühne verbinden, und wie lang ist der Fahrweg?

  • Halle oder Freigelände, Grube möglich oder Überflurlösung nötig?

  • Wie wird das Fahrzeug auf die Bühne gebracht – Rangierfahrzeug, Zweiwege-Fahrzeug, Eigenantrieb?

  • Manuell, halbautomatisch oder automatisch mit Anbindung an die Werkstatt- oder Fertigungssteuerung?

  • Neubau oder Modernisierung einer bestehenden Bühne?

Aktuelle Projekte

SG Ammendorf modernisiert Werkstattlogistik mit Schiebebühne und Zweiwege-Fahrzeug von Vollert

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Nächster Halt: Lackierzentrum

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Ihr Ansprechpartner

Michael  Spohn

Senior Sales Manager

Telefon: +49 7134 52 465

E-Mail: michael.spohnvollert.de