Prozesskrane für die 
Baustoffindustrie
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Baustoffindustrie
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Prozesskrane für die
Baustoffindustrie

Automatik-Krane für die Baustoffindustrie

Betonfertigteile, Porenbetonblöcke, Fassadenplatten, Betonwaren oder, Faserzementplatten: In der Baustoffindustrie sind die Anforderungen an Kransysteme außergewöhnlich hoch. Staub, Feuchtigkeit, aggressive Materialpartikel und hohe Taktraten belasten die Technik dauerhaft. Gleichzeitig müssen Lasten von mehreren Tonnen präzise, wiederholgenau und prozesssicher bewegt werden – oft vollautomatisch, rund um die Uhr.

100% individuell engineered

Vollert entwickelt und realisiert Prozesskrane, die genau für diese Bedingungen ausgelegt sind. Nicht als Standardprodukt, sondern als engineerte Lösung, die Lastprofil, Materialcharakteristik, Produktionslogik und Umgebungsbedingungen von Anfang an zusammendenkt. Weltweit führende Hersteller aus der Betonwaren-oder Porenbetonindustrie setzen auf diese Erfahrung.

In der Praxis

 

 

 

 

 

Wo Schwerlast-Krane ihre Anwendung finden

Die Anforderungen an Automatikkransysteme in der Baustoffindustrie unterscheiden sich je nach Branche und Produktionsprozess erheblich. Vollert bedient dabei zwei klar unterscheidbare Einsatzwelten, die jeweils eigene Systemanforderungen mitbringen.

BETONFERTIGTEIL- UND PORENBETONPRODUKTION

In Betonwerken und Porenbetonproduktionen sind Prozesskrane das Rückgrat der Materiallogistik. Sie übernehmen das Handling frischer und gehärteter Betonelemente, das Stapeln und Lagern von Fertigteilen sowie die Beschickung und Entleerung von Härtekammern. Besonders kritisch: Frische Betonelemente sind mechanisch empfindlich und dürfen nicht verformt oder beschädigt werden. Das erfordert präzise Lastaufnahmemittel, sanfte Fahrbewegungen und eine exakt abgestimmte Steuerungslogik.

FASERZEMENT UND SONDERBAUSTOFFE

Auch in der Herstellung von Faserzementplatten, Dachziegeln oder anderen Sonderbaustoffen kommen Prozesskrane von Vollert zum Einsatz. Hier stehen häufig das schonende Handling empfindlicher Plattenstapel, die Automatisierung von Be- und Entladevorgängen sowie die Integration in vollautomatische Produktionslinien im Vordergrund. Referenzen wie James Hardie belegen die Praxistauglichkeit dieser Lösungen im internationalen Maßstab.

Baustoffproduktion hat andere Kransysteme

Kransysteme in der Baustoffindustrie sind keiner normalen Industrieumgebung ausgesetzt. Zementstaub, Zementschlämme, Feuchtigkeit aus Härteprozessen und feinste Mineralpartikel setzen Mechanik, Elektronik und Sensorik dauerhaft unter Druck. Was in einer sauberen Fertigungshalle problemlos funktioniert, versagt hier nach kurzer Zeit – wenn die Auslegung nicht von Anfang an auf diese Bedingungen abgestimmt ist.

Hinzu kommt die Prozessnähe: In Betonwerken oder Porenbetonproduktionen sind Krane keine reinen Transportmittel. Sie sind integraler Bestandteil des Produktionsprozesses – für das Einlegen von Bewehrungen, das Klemmen oder Trennen von Steinreihen, das Stapeln und Lagern von Fertigteilen oder das Beschicken von Härtekammern. Fehler oder Ausfälle wirken sich unmittelbar auf den gesamten Produktionstakt aus.

Standardkrane aus dem allgemeinen Kranbau sind für diese Kombination aus Umgebungsbelastung, Prozessintegration und Verfügbarkeitsanforderung nicht ausgelegt. Vollert hat deshalb ein spezialisiertes Kranportfolio entwickelt, das auf jahrzehntelanger Projekterfahrung in genau diesen Branchen basiert.

Systemarchitektur

Ein Prozesskran für die Baustoffindustrie ist kein Katalogprodukt. Er entsteht aus der Analyse des konkreten Einsatzfalls: Welche Lasten werden bewegt? Wie sieht das Lastaufnahmemittel aus? Welche Umgebungsbedingungen herrschen? Wie ist der Kran in die Produktionssteuerung eingebunden?

Vollert betrachtet diese Fragen als zusammenhängendes Systemdesign. Das beginnt bei der Tragstruktur und Laufkatze, geht über die Auswahl geeigneter Schutzklassen für Antriebe und Sensorik bis zur Auslegung der Lastaufnahmemittel. Das Lastaufnahmemittel ist in der Baustoffindustrie oft die technisch anspruchsvollste Komponente. Ob Vakuumtraverse für Betonplatten, Greifzange für Porenbetonblöcke, Spreader für Faserzementstapel oder Spezialtraverse für Baumaschinenkomponenten: Die Auslegung muss Lastgeometrie, Oberflächenbeschaffenheit, Empfindlichkeit des Materials und Prozessanforderungen gleichzeitig berücksichtigen.

Vollautomatische Prozesskrane in der Baustoffindustrie sind in der Regel in übergeordnete Produktions- oder Lagerverwaltungssysteme eingebunden. Die Steuerungsarchitektur muss dabei nicht nur Fahrbewegungen präzise regeln, sondern auch Kollisionsschutz, Lastüberwachung, Diagnosedaten und Schnittstellen zu MES oder WMS abbilden. Vollert entwickelt diese Steuerungslösungen inhouse und stellt damit sicher, dass Mechanik, Antrieb und Steuerung als abgestimmtes System funktionieren.