Prozesskrane für die
Stahl- und Metallindustrie
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Stahl- und Metallindustrie
Prozesskrane für die
Stahl- und Metallindustrie

Automatik-Krane für die Metallindustrie

Bleche, Coils, Rohre und Draht aus Stahl oder Kupfer sind Grundmaterialien für zahlreiche Industrien – von der Automobilproduktion über den Kraftwerksbau bis zur Medizintechnik. Bevor diese Materialien weiterverarbeitet werden können, durchlaufen sie mehrere Handlings-, Lager- und Bearbeitungsschritte. Jeder davon stellt eigene Anforderungen an Präzision, Materialschonung und Prozesssicherheit.

Vollert entwickelt und realisiert seit mehreren Jahrzehnten Kransysteme für namhafte Hersteller der Stahl- und Metallindustrie, die empfindliche Schwerlastmaterialien bis 50 Tonnen prozesssicher, beschädigungsfrei und rund um die Uhr bewegen. Die Systeme sind keine Standardlösungen von der Stange, sondern spezifisch auf das jeweilige Materialbild, die Prozesslogik und die Betriebsanforderungen ausgelegt.

In der Praxis

 

 

 

 

Wo Schwerlast-Krane ihre Anwendung finden

Von Stahlcoils und Blechen über Kupferdraht bis zu Metallrohren: Vollert entwickelt automatisierte Kran- und Handlingsysteme, die empfindliche Schwerlastmaterialien bis 50 Tonnen prozesssicher, beschädigungsfrei und rund um die Uhr bewegen.

Coils und Bleche – Handling empfindlicher Flachmaterialien

Stahlcoils und Bleche sind Ausgangsmaterial für Karosserieteile, Haushaltsgeräte, Sanitärarmaturen und viele weitere Produkte. Ihre Handhabung stellt besondere Anforderungen: Die Materialien sind schwer, oft mehrere Tonnen pro Einheit, gleichzeitig aber oberflächensensibel. Kratzer, Druckstellen oder Verformungen können zur Ablehnung ganzer Chargen führen.

In der Praxis bedeutet das: Kransysteme für Coils und Bleche müssen nicht nur heben und transportieren, sondern auch drehen, wenden und präzise positionieren – und das in eng getakteten Produktionsumgebungen, in denen Wartezeiten direkte Kosten verursachen. Vollert realisiert hierfür Spezialkrane mit Dreh-, Hub- und Katzfahrwerken, die auf das jeweilige Materialbild und die Prozesslogik abgestimmt sind. 

COIL-HANDLING

Für den Transport und die Lagerung von Stahlcoils oder Aluminiumcoils setzt Vollert auf automatisierte Kransysteme mit speziell ausgelegten Lastaufnahmemitteln. Diese greifen die Coils schonend, ohne Oberflächen zu beschädigen, und positionieren sie präzise in Lager- oder Übergabepositionen. Systeme dieser Art wurden unter anderem für Aleris realisiert.

BLECH-HANDLING

Beim Blechhandling kommt es auf Flächenpressung, Greifgeometrie und Positioniergenauigkeit an. Vollert entwickelt Kransysteme, die Bleche einzeln oder gestapelt aufnehmen, transportieren und exakt übergeben – auch in Brownfield-Situationen mit beengten Hallenverhältnissen. 

Automatisierter Transport in der Draht- und Rohrproduktion

Kupfer- und Stahldraht ist ein Schlüsselmaterial für die Elektroindustrie, den Automobilbau und zunehmend für die Elektromobilität. Der Bedarf an zuverlässigen, automatisierten Handlingsystemen für Drahtcoils und Drahtspulen wächst entsprechend. Drahtspulen stellen eigene Anforderungen an Lastaufnahmemittel, Lagergeometrie und Zugriffslogik.

Dies trifft auch auf Metallrohre zu. Ihre Herstellung erfordert mehrere Walz- und Bearbeitungsschritte, zwischen denen Kransysteme von Vollert als zentrale Schnittstelle fungieren. Rohre werden hierbei in der Regel in Kassetten transportiert. Spreader mit Twist-Lock-Verriegelung am Katzfahrwerk nehmen diese Kassetten auf und übergeben sie präzise an die nächste Prozessstation.

DRAHT-HANDLING

Drahtspulen und Drahtbunde stellen eigene Anforderungen an Lastaufnahmemittel, Lagergeometrie und Zugriffslogik. Vollautomatische Kransysteme von Vollert übernehmen den sicheren und präzisen Transport innerhalb der Produktion und Lagerlogistik. Die maßgeschneiderten Lösungen sorgen für kurze Taktzeiten, hohe Prozesssicherheit und einen schonenden Materialumschlag – auch bei hohen Lasten und im 24/7-Betrieb.

ROHR-HANDLING

Vollautomatische Kransysteme von Vollert übernehmen den sicheren und effizienten Transport von Metallrohren in Produktion, Zwischenlager und Versand. Die individuell ausgelegten Anlagen ermöglichen einen präzisen Materialfluss, schonendes Handling und hohe Umschlagleistungen – auch bei langen, schweren oder empfindlichen Rohrprodukten im kontinuierlichen Betrieb.

Die Metallindustrie hat andere Kransysteme

Stahl- und Metallmaterialien vereinen zwei Eigenschaften, die auf den ersten Blick widersprüchlich wirken: Sie sind schwer – oft mehrere Dutzend Tonnen – und gleichzeitig empfindlich. Oberflächenbeschädigungen an Blechen oder Coils, Verformungen an Rohren oder Kratzer an Kupferdraht können ganze Chargen unbrauchbar machen und kostspielige Nacharbeiten oder Ausschuss verursachen.

Hinzu kommt die Prozesslogik: In der Stahl- und Metallindustrie sind Kransysteme keine isolierten Transportmittel. Sie bilden eine zentrale Schnittstelle zwischen Walz- und Bearbeitungsbereichen, Zwischenlagern, Versandzonen und Produktionslinien. Ausfallzeiten oder Positionierfehler wirken sich unmittelbar auf den gesamten Produktionsfluss aus.

Standardkranlösungen – wie sie im allgemeinen Maschinenbau oder in der Logistik eingesetzt werden – sind für diese Kombination aus Traglast, Materialempfindlichkeit, Prozessnähe und 24/7-Betrieb nicht ausgelegt. Vollert entwickelt Systeme, die genau diese Anforderungen als Ausgangspunkt nehmen.

Systemarchitektur

Ein Kransystem in der Stahl- und Metallindustrie ist selten eine isolierte Investition. Es ist Teil einer Produktions- und Logistikarchitektur, in der Materialfluss, Lagerlogik, Prozesssteuerung und Schnittstellen zu angrenzenden Systemen zusammenspielen müssen. Wer nur den Kran plant, plant zu kurz.

Vollert versteht sich deshalb nicht als reiner Kranhersteller, sondern als Engineering-Partner, der das Gesamtsystem im Blick behält. Das beginnt bei der Analyse des Materialbilds und der Prozesslogik, geht über die Auslegung von Lastaufnahmemitteln, Steuerungsarchitektur und Materialflussrechner bis zur Integration in WMS, MES und Produktionssteuerung. Auch Brownfield-Situationen – also die Integration neuer Systeme in bestehende Hallenstrukturen und laufende Betriebsprozesse – gehören zum Projektalltag.

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